Historisches

Das „Haus Rheingold“ in Mittelheim wurde um 1900 von der Familie der Grafen Matuschka-Greiffenclau erbaut. Ursprünglich diente die Villa zur Beherbergung von Gästen, die schon damals die herrliche Lage inmitten der Weinberge zwischen Rhein und Taunus zu schätzen wußten.

 

In den zwanziger Jahren kaufte ein Weinkommissionär das Haus, der die Räume für Weinproben und Lagerung gewerblich nutzte und erste Umbauten veranlaßte. In der Folge wechselten die Besitzer mehrfach – auch die Oestricher Post nutzte Anfang der 50er Jahre die Räumlichkeiten.

Im Jahr 1971 übernahm das Ehepaar Tindel das stark renovierungsbedürftige Haus und eröffnete mit sieben

Heimbewohnern das rein private Alten- und Pflegeheim „Haus Rheingold“, und das – damals wie heute – ohne öffentliche Mittel oder Zuschüsse.

1978 erfolgte der erste Anbau an der Ostseite, welcher unter anderem Wohnraum für zehn weitere Heimbewohner schaffte. Zehn Jahre später wurde der Anbau aufgestockt und so drei Doppel- und ein Einzelzimmer hinzugewonnen. In den Jahren 1993/94 erhielt die Villa an der Westseite einen großen Wintergarten, Umkleide- und Aufenthaltsbereiche für die Mitarbeiter sowie weitere Einzel- und Doppelzimmer. 2002 konnte im Obergeschoss ein Dachgarten mit herrlichem Panoramablick auf den Rhein eingeweiht werden. Die Südterrasse wurde auf über 90 qm vergrößert.

Größten Wert wurde bei all den Um- und Erweiterungsmaßnahmen auf den Erhalt des wohnlichen Ambientes und der familiären Atmosphäre des Hauses gelegt. Beispielsweise findet die moderne Architektur der Wintergärten keinen Widerspruch im Jugendstil-Treppenhaus oder den stuckdekorierten Zimmern.

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